Jede Art zählt: Wiederansiedlung des Lämmersalats in den Glauer Feldern

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In einer gemeinsamen Aktion des Landschafts-Fördervereins Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V. und des Botanischen Gartens der Universität Potsdam, Projekt Wildpflanzenschutz Deutschland WIPs-De II wurde die Ackerbegleitart Lämmersalat (Arnoseris minima) in den Glauer Feldern am NaturParkZentrum ausgesät.

Der Lämmersalat ist eine charakteristische Pflanze nährstoffarmer Sandäcker. Früher war die Art in Brandenburg regelmäßig zu finden. Heute ist der Lämmersalat vor allem durch intensiven Ackerbau und die Überdüngung der Landschaft stark bedroht. Die Bundesrepublik Deutschland hat für den Erhalt des Lämmersalates eine große Verantwortung. Der gelb blühende Lämmersalat ist eine 15 bis 30 cm große, einjährige Pflanze und gehört zur Familie der Korbblütler. Sie besitzt eine markante, dem Erdboden aufliegende Blattrosette. Auf den Stängeln sitzen einzeln die Blütenköpfchen. Aufgrund der Ähnlichkeit des Lebenszyklus des Lämmersalates mit den Wintergetreidearten, vor allem Roggen, findet man ihn meist in derartigen Feldern. Die Pflanze kommt vorwiegend auf sandigen und nährstoffarmen Böden vor und braucht lichte Bestände. Der wissenschaftliche Name leitet sich von den griechischen Worten arnos = Lamm und seris = Salat ab. In manchen Gegenden war der Lämmersalat typisch für von Schafen beweidete brachliegende Flächen. Das Saatgut wird per Handsaat auf die bereits mit Wintergetreide bestellte Fläche ausgesät. Tausend Körner des Lämmersalates wiegen noch nicht einmal ein halbes Gramm.

Weitere Informationen zur Ansiedlung des Lämmersalats finden Sie auf der Homepage des Botanischen Gartens der Universität Osnabrück.

NaturParkZentrum am Wildgehege Glauer Tal

Antrag auf Fördermitgliedschaft

Glauer Tal 1
14959 Trebbin OT Blankensee
Tel.: 033731/ 700 462 Fax: 033731 / 700 461
Mail: mail@besucherzentrum-glau.de

Anfahrt:
Hier finden Sie Details für Ihre Anreise.

Neue Öffnungszeiten:

das Naturparkzentrum und das Wildgehege ist momentan

montags bis mittwochs 12 - 16 Uhr und donnerstags bis sonntags und an Feiertagen von 10 - 16 Uhr für Sie geöffnet.

Letzter Einlass ist 16 Uhr. Danach können Sie bis zur Dämmerung im Gehege bleiben.

Auch der Kommandoturm steht wieder zur Verfügung! Dort besteht jedoch noch Maskenpflicht.

Grundsätzlich gelten die allgemeinen aktuellen Corona-Regeln.

Das Café hat wieder samstags und sonntags und an Feiertagen von 12:30 bis 16:00 Uhr für Sie geöffnet und auch die Ausleihe von Bollerwagen, Rucksäcken und E-Bikes ist wieder möglich.

Aus dem Regionalladen stehen ausgewählte Produkte wie Apfelsaft, Honig und Seife zur Verfügung.

Jetzt wieder: Eis aus der Region vom Eiscafé 21, Becher zu je 2.50 Euro!

Letzte Chance für den Apfelsaft: Unser sehr leckerer Apfelsaft von den eigenen Streuobstwiesen ist nun für 5,00 EUR/5L statt 10,00 EUR zu haben! Bis der Vorrat reicht! Es gibt dieses Jahr keine neue Ernte!

Hunde können ab dem 28.08.2021 wieder im Gehege mitgeführt werden! Auf dem gesamten Gelände besteht Leinenpflicht!

Das Formular Gästeregistrierung Testerklärung können Sie hier ausdrucken.

Eintritt ins Wildgehege
erfolgt über das NaturParkZentrum

Eintrittspreise:

Erwachsene: 5 Euro
Ermäßigt: 3 Euro (Kinder im Alter von 6-14 Jahren, Schüler, Studenten, Auszubildende, Schwerbehinderte, Arbeitslose)

Kinder bis 6 Jahren frei

Familienkarte: 10 Euro (2 Erwachsene, 2 Kinder)

5er-Karte: 25 Euro (5x Bezahlen, 6x Wild Erleben)

Jahreskarte: 60 Euro

Hund: 1 Euro

Für MitgliederInnen des Fördervereins ist der Eintritt ganzjährig frei. Hier finden Sie den Antrag.

Rabatt mit: Familienpass oder
Trebbin Card

Hier geht es zu unseren Angeboten.

   

Öffentliche Toiletten

 

Das NaturParkZentrum und die Glauer Felder sind barrierefrei. Ein Besuch des Wildgeheges ist für Rollstuhlfahrer mit unserem Wattmobil möglich.