Hornissen-Umsiedlung am NaturParkZentrum

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„Hilfe Hornissen!“, so oder so ähnlich klingt es meistens, wenn Hornissen im Garten entdeckt werden. Auch im NaturParkZentrum waren wir im ersten Moment nicht besonders erfreut, dass sich Hornissen gerade in der Außentoilette an der Grillhütte eingenistet hatten. Doch kein Grund zur Panik. Hornissen sind eigentlich ziemlich scheu und greifen nur an, wenn man sie bedrängt. Da wir uns sehr sicher waren, dass ein Benutzen der Außentoilette als Bedrängung aufgefasst würde, haben wir als Erstes die Toilette abgesperrt.


Auch wenn man selbst Hornissen im Garten hat, gilt es Ruhe zu bewahren. Am besten geht man sich ein wenig aus dem Weg und dann sind Hornissen angenehme Untermieter. Sie bleiben nicht lange, denn beim ersten Frost stirbt das Volk ab. Nur die Königinnen überwintern.


Leider war Abstand halten in unserem Fall keine Option. Zur Sicherheit aller, der Menschen und der Hornissen, wurde eine Genehmigung zur Umsetzung des Hornissennestes bei der Unteren Naturschutzbehörde beantragt. Am den 20.07.2022 fand bei brütender Hitze dann die Umsiedlung durch den Fachmann Holger Ackermann in einen Hornissen-Kasten statt. Behutsam wurden die Königin und der Grundstock des Nests in den Kasten umgesetzt. Damit sie nicht gleich wieder in ihr altes Zuhause zurückkehren konnten, blieb die Außentoilette für ein paar Tage verschlossen. Nun kann sie wieder benutzt werden. Wir hoffen, dass sich die Hornissen in ihrem neuen Heim wohlfühlen.


Wir setzen übrigens nicht alle Insekten um, die sich bei uns ansiedeln. Wer möchte, kann an der Umweltbildungsstation „Blütenwiese“ mit gebührendem Abstand Wespen beim Nestbau beobachten. Die roten Waldameisen besiedeln schon seit Jahren eine Ecke des Sandkastens. Dort erledigen sie ihre emsige Arbeit unter dem wachsamen Blick von faszinierten Kinderaugen. Mit rot-weißem Absperrband sorgen wir für den nötigen Abstand, damit sich die Tiere nicht bedrängt fühlen. Schilder informieren, wer sich wo niedergelassen hat. So erweitern die Tiere unsere Außenausstellung „Glauer Felder“. Die immer wieder eine Besuch wert ist, denn man weiß nie, was man Neues entdeckt.

NaturParkZentrum am Wildgehege Glauer Tal

Saisonale Öffnungszeiten:

NaturParkZentrum und das Wildgehege:

Am Donnerstag, 08.12.22, haben das NaturParkZentrum und das Wildgehege Glauer Tal betriebsbedingt geschlossen.

montags bis mittwochs 12 - 16 Uhr
donnerstags bis sonntags,
an Feiertagen 10 - 16 Uhr

Letzter Einlass ist 16 Uhr. Danach können Sie bis zur Dämmerung im Gehege bleiben.

Unsere Öffnungszeiten über Weihnachten und Silvester finden Sie hier.

Grundsätzlich gelten die aktuellen Corona-Regeln des Landes Brandenburg.

Wildfleisch und Apfelsaft wieder im NaturParkZentrum erhältlich!

Café geschlossen

Hunde können im Gehege mitgeführt werden. Auf dem gesamten Gelände besteht Leinenpflicht!

Eintritt ins Wildgehege
erfolgt über das NaturParkZentrum

Eintrittspreise:

Erwachsene: 5 Euro
Ermäßigt: 3 Euro (Kinder im Alter von 6-14 Jahren, Schüler*innen, Studierende, Auszubildende, Schwerbehinderte, Arbeitslose)

Kinder bis 6 Jahren frei

Familienkarte: 12 Euro (2 Erwachsene, 1-3 Kinder)

5er-Karte: 25 Euro (5x Bezahlen, 6x Wild Erleben, für eine Person, keine Gruppenkarte)

Jahreskarte: 60 Euro

Hund: 1 Euro

Rabatt mit: Familienpass oder
Trebbin Card

Sie möchten uns unterstützen und das ganze Jahr ins Wildgehege? Hier gehts direkt zum Antrag auf Fördermitgliedschaft (Jahreskarte Wildgehege inbegriffen!)

Hier geht es zu unseren Angeboten fürs Tagen und Feiern.

Glauer Tal 1
14959 Trebbin OT Blankensee
Tel.: 033731/ 700 462 Fax: 033731 / 700 461
Mail: mail(at)besucherzentrum-glau.de

Anfahrt:
Hier finden Sie Details für Ihre Anreise.

 

   

Öffentliche Toiletten

 

Das NaturParkZentrum und die Glauer Felder sind barrierefrei. Ein Besuch des Wildgeheges ist für Rollstuhlfahrer mit unserem Wattmobil möglich.