Aktives Wochenende beim Landschafts-Förderverein
Zurück zur ÜbersichtDen Auftakt machte am Freitagabend eine Wanderung im Wildgehege. Ursprünglich als Fackelwanderung geplant, wurde sie aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der aktuell geltenden Waldbrandstufe 3 vorsorglich zu einer Taschenlampenwanderung umgewandelt. Die Teilnehmenden konnten dabei alle drei im Gehege lebenden Wildtierarten beobachten: mehrere Damwild Gruppen, einen großen Trupp an Mufflons, sowie eine Gruppe Rotwild. Auch ein Blick in die Wildtierkamera sorgte für Begeisterung – dort war unter anderem ein Dachs und ein weißer Damhirsch zu sehen. Ein Blick in die Fledermauskästen zeigte sogar schon die erste Fledermaus, einen Großen Abendsegler.
Am Samstag trafen sich Ehrenamtliche sowie weitere aktive Freiwillige des LFV zu einem praktischen Arbeitseinsatz im Naturschutz. Ziel der Maßnahme war die Eindämmung invasiver Gehölze, insbesondere der spätblühenden Traubenkirsche, die dort zunehmend heimische Baumarten verdrängt. Die spätblühende Traubenkirsche wurde in Handarbeit mithilfe des sogenannten Ringelverfahrens bearbeitet. Bei dieser Methode wird ein schmaler Streifen der Rinde rund um den Stamm entfernt, wodurch der Nährstofftransport im Baum unterbrochen wird. Die Maßnahme hilft dabei, die stark wachsende spätblühende Traubenkirsche zurückzudrängen und so die Entwicklung heimischer Waldstrukturen zu fördern. Gleichzeitig bleiben die abgestorbenen Bäume zunächst als wertvoller Lebensraum für Insekten, Pilze und Vögel erhalten.
Der Sonntag stand schließlich unter dem Motto „Wildtierhilfe im Frühling“ in den Glauer Feldern. Mit viel Engagement wurden aus Naturmaterialien Hummelhöhlen, Ohrwurmhäuschen und Nistmaterialspender für Vögel gebaut. Ergänzt wurde der praktische Teil durch zahlreiche Tipps, wie Gärten insekten- und igelfreundlich gestaltet werden können.
Bildnachweis:
Bilder Ringeln: P. Menzel
Bild Insektenstuben: A. Emrich
NaturParkZentrum am Wildgehege Glauer Tal
Saisonale Öffnungszeiten für das NaturParkZentrum und das Wildgehege finden Sie hier.
Leckeres aus unserem Regionalsortiment: Kaffee-Spezialitäten aus dem Automaten und Wildwurst vom Wildhandel Griebsch!
Mit dem Naturschutzbier den Kiebitz unterstützen: Kiebitzbier jetzt im NaturParkZentrum erhältlich.
Eintritt ins Wildgehege
erfolgt über das NaturParkZentrum
Unsere Eintrittspreise finden Sie hier.
Sie möchten uns unterstützen und das ganze Jahr ins Wildgehege? Hier gehts direkt zum Antrag auf Fördermitgliedschaft (Jahreskarte Wildgehege inbegriffen!)
Hier geht es zu unseren Angeboten fürs Tagen und Feiern.
Glauer Tal 1
14959 Trebbin OT Blankensee
Tel.: 033731/ 700 462
Mail: mail(at)besucherzentrum-glau.de
Anfahrt:
Hier finden Sie Details für Ihre Anreise.
Das NaturParkZentrum und die Glauer Felder sind barrierefrei. Ein Besuch des Wildgeheges ist für Rollstuhlfahrer mit unserem Wattmobil möglich.




