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Moorschutz im Naturpark Nuthe-Nieplitz

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Neuigkeiten vom Moorschutz


Elsbruchgraben: saftig grüne Wiesen und kleiner Bachlauf im Hintergrund Bäume, blauer Himmel und kleine weiße Wolken zwei alte Bäume stehen im Moor und eine Schaar Zugvögel fliegt umher Rotschenkel (kleiner Vogel mit langem Schnabel und langen rötlichen Beinen) auf einem Zaunpfosten)

Sachverständigenrat für Umweltfragen fordert Bundesinitiative Moorschutz

 

Machbarkeitsstudie Moorschutz


trockengelegtes Moor Sommerwiese mit See Eine Gruppe Gänse, Kraniche und Kiebitz in Feuchtgebiet

Die ausgedehnten Feuchtwiesen entlang des Königsgrabens zwischen Saarmund und Körzin sind aus einem ursprünglich riesigem Gewässer- und Moorgebiet entstanden. In der Machbarkeitsstudie werden geeignete Maßnahmen für die langfristige Erhaltung des Moores empfohlen.

Nicht nur für viele seltene und vom Aussterben bedrohte Tier-  und Pflanzenarten ist die Erhaltung unserer Moore von Bedeutung. Die Klimaentwicklung wird durch den enormen Kohlendioxidausstoß aus dem Mineralisierungsprozess der organischen Moorkörper entscheidend beeinflusst.

Deshalb fordert der Sachverständigenrat für Umweltfragen eine Bundesinitiative zum Moorschutz.

 

Zweiter Teil der Machbarkeitsstudie fertig gestellt


eine Gruppe Kraniche (große, langbeinige Vögel) Wiese mit Störchen und einer Kuh die Ungeheuerwiesen

Die Landgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH hat auf der Grundlage der Daten des Endberichtes des Büro für Ingenieurbiologie, Umweltplanung und Wasserbau Kovalev und Spundflasch den 2. Teil der Studie erarbeitet. Dieser Teil trifft Aussagen zu Auswirkungen auf die Nutzbarkeit der Moorflächen und die Betroffenheit der Landnutzer und Eigentümer. Bei Informationsveranstaltungen für die Landwirte und Kommunen im Untersuchungsgebiet sowie die zuständigen Behörden der Landkreise Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming wurden die Ergebnisse und das weitere Vorgehen diskutiert. Die Ergebnisse der Analysen und Empfehlungen der Landgesellschaft Sachsen Anhalt mbH sind die Grundlage für das weitere abgestimmte Vorgehen zur Moorerhaltung. Die Landnutzung im Natura 2000 Gebiet Nuthe-Nieplitz-Niederung soll diesen Aspekt künftig stärker berücksichtigen. Dazu sollen eine Nutzungszonierung in den Moorflächen einvernehmlich festgelegt und alternative Nutzungsformen gefördert und etabliert werden.

Der 1. Teil der Machbarkeitsstudie ist der Endbericht des Büro für Ingeneiurbiologie, Umweltplanung und Wasserbau Kovalev und Spundflasch mit der Auswertung historischer Daten, der Zustandserfassung der Moorböden, einer Wasserbilanz für das Einzugsgebiet, Entwicklungsszenarien und Maßnahmenkonzept für die künftige Vermeidung des weiteren Moorabbaus ist fertiggestellt. Die Kurzfassung des Endberichtes enthält alle wesentlichen Erkenntnisse und Fakten.

Nach Auswertung der bisherigen Ergebnisse, wurde eine konzeptionelle Planung für kurzfristig zwingend notwendige Maßnahmen im Raum Tremsdorf zwischen der Gemeinde Nuthetal, der Unteren Wasserbehörde und der Unteren Bodenschutzbehörde des Landkreises Potsdam-Mittelmark und dem Landschafts-Förderverein als Projektträger abgestimmt (hier das Protokoll der Beratung am 07.01.2013).

Projektbegleitend werden die Daten der vorhandenen Grundwasser- und Oberflächenwassermesspegel fortlaufend ausgewertet. (hier die Daten von Sept. 2012 bis 15. Jan. 2013) Auf der Grundlage dieser Daten wird die Stauhaltung künftig auf die besonderen Verhältnisse ausgerichtet, mit dem Ziel Moor zu erhalten und gleichzeitig die Wasserabführung aus der Ortslage Tremsdorf zu optimieren.

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen fordert aufgrund der Brisanz eine Bundesinitiative Moorschutz.


Moorinfoveranstaltung in den Ungeheuerwiesen


Menschen messen bei Sonnenschein den Wasserstand des Moores Menschen nehmen Bodenproben im Moor Menschen stehen mit Karten im Moor und erklären anderen Menschen etwas

Im Rahmen der Machbarkeitsstudie Moorschutz hatte der Landschafts-Förderverein am 24.07.2012 zu einer Exkursion in die Ungeheuerwiesen am Königsgraben eingeladen. An verschiedenen Standorten wurden den Teilnehmern von Wissenschaftlern die Standortverhältnisse erläutert und Szenarien für die künftige Entwicklung und Nutzung der Flächen diskutiert.

Die Arbeitsgemeinschaft (ARGE) Umweltwasserbau, vertreten durch Frau Dr. Nicole Kovalev und Dipl. Ing. Frank Spundflasch (Tel.: 03044793768) untersucht die hydrologischen Verhältnisse im Untersuchungsgebiet und wird daraus verschiedene Szenarien und technische Lösungsmöglichkeiten zur Umsetzung geeigneter Maßnahmen erarbeiten.

Die Landgesellschaft Sachsen-Anhalt mbH vertreten durch Herrn Jürgen Gotthardt und Frau Dr. Cornelia Deimer (Tel.: 03491617511) prüfen die Auswirkungen auf den Flächen, die Betroffenheit für die Eigentümer und Landnutzer und wird versuchen Betriebskonzepte anzupassen und alternative Nutzungsmöglichkeiten zu integrieren (Beispiel: Tiefwerder Wiesen in Berlin/Spandau).

Die Aufgabenstellung für die Machbarkeitsstudie ist in einer Leistungsbeschreibung vorgegeben. Für die Erfassung der bestehenden Verhältnisse im Untersuchungsgebiet wurden, insbesondere im engeren Umfeld der Siedlungsgebiete, Messeinrichtungen für Grundwasser (GWB)  und Oberflächenwasser (OWM) an 10 Standorten errichtet. Durch ansteigendes Grundwasser bedingte Vernässung von Gebäuden oder Gebäudeteilen sind auszuschließen. Mit Rammkernsondierungen (RKS) wurden zusätzlich an 3 repräsentativen Standorten die Bodenverhältnisse untersucht.

Im Ergebnis der Studie sollen zum Ende des Jahres 2012 abgestimmte geeignete Maßnahmenvorschläge stehen, um anschließend mit der konkreten Maßnahmenplanung zu beginnen.

Der Arbeitskreis, mit Planern, Landnutzern, Vertretern der Gemeinden, des Landes Brandenburg und des Projektträgers, trifft sich regelmäßig zur Auswertung der aktuellen Daten und Planvorschläge.

Protokoll zur Moorinfoveranstaltung am 24.07.2012 in den Ungeheuerwiesen
Übersicht der Standorte der Moorinfoveranstaltung am 24.07.2012

NaturParkZentrum am Wildgehege Glauer Tal

Blankensee
Glauer Tal 1
14959 Trebbin
Tel.: 033731/ 700 460 Fax: 033731 / 700 461
Mail: mail(at)besucherzentrum-glau.de

Anfahrt:
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Öffnungszeiten:
täglich von 10 - 17 Uhr


Eintritt in das Wildgehege
erfolgt über das NaturParkZentrum

Erwachsene 4 Euro
Ermäßigt 1,50 Euro
Hunde 1 Euro
Rabatt mit: Familienpass oder
Trebbin Card

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Kräuterkate Glau:
Wildkräuterlokal
Öffnungszeiten:
Do. - So. 11 - 17 Uhr
Tel.: 033731 - 700 586


Regionale Produkte im Schaufenster Naturpark
Öffnungszeiten: tägl. 10 bis 17 Uhr

   

Öffentliche Toiletten

 

Landschafts-Förderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V.

Stücken
Zauchwitzer Straße 51
14552 Michendorf
Tel.: 033204/ 42342, Fax: - 41866
Email: info(at)foerderverein-nuthe-nieplitz.de
www.foerderverein-nuthe-nieplitz.de

Naturparkverwaltung Nuthe-Nieplitz

Dobbrikow
Beelitzer Str. 24
14947 Nuthe-Urstromtal
Tel.: 033732/ 5060, Fax: - 50620
Email: np-nuthe-nieplitz(at)lfu.brandenburg.de
www.lfu.brandenburg.de

Landschafts-Förderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V.

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