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Friedensstadt Weißenberg

Angebot:
Bei einem gemütlichen Spaziergang lernen Besucher die wechselvolle Geschichte der Friedensstadt kennen. Der Rundgang führt an 20 Informationstafeln vorbei, auf denen die Geschichte und Entwicklung der jeweiligen Wegpunkte erläutert ist.
Die Friedensstadt Weißenberg wurde in den Jahren 1920 bis 1935 vom Gründer der Johnannischen Kirche Joseph Weißenberg und seinen Anhängern errichtet. Ziel war der Aufbau eines christlich geprägten Gemeinwesens, mit Wohnen, Arbeit und Gesundheitsversorgung an einem Ort. In 15 Jahren entstanden so ca. 40 Gebäude für etwa 400 Bewohner. Neben Wohnhäusern gab es auch eine Schule, ein Altersheim, einen Landwirtschaftsbetrieb, Werkstätten, das Heilinstitut, die Kirche auf dem Gelände Waldfrieden und weitere Gebäude.
Nach dem Verbot der Religionsgemeinschaft unter den Nationalsozialisten übernahm 1938 die SS das Gelände und errichtete eine Außenstelle des KZ Sachsenhausen. Die sowjetische Armee besetzte das Gelände 1945 und nutzte es bis 1994 als Garnison. Der ehemalige Truppenübungsplatz der Garnison Glau ist heute als Naturparkzentrum und Wildpark für Besucher zugänglich.
Die Johannische Kirche erhob nach dem Fall der Mauer Anspruch auf die Friedensstadt und erhielt das Gelände 1994 zurück. Die Spuren von 60 Jahren militärischer Nutzung und Verfall sind noch heute deutlich zu sehen, jedoch erwacht die Stadt nach und nach zu neuem Leben. Mittlerweile leben wieder über 400 Menschen in der Friedensstadt.
 

Länge/Dauer: 2 km/60-90 min

Start: Infopunkt an der Blankenseer Chausee

Logo / Wegstreckenzeichen: Wegweiser und Infotafeln

An-/Abreise: mit ÖPNV über Trebbin Bahnhof und weiter nach Glau mit dem Rufbus Kranich Express; mit PKW über B 2 und B 246 oder B 101 und B 246

Karten: Faltblatt mit Lageplan am Infopunkt in einem Kasten frei erhältlich

Anschrift:

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