Tomaten-Rubrik: Alte Sorten neu entdeckt

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Alte Kultursorten in ihrer Vielfalt, den unterschiedlichsten Formen, Farben und Geschmacksrichtungen wieder zu entdecken und zu erhalten, ist das Ziel eines Projektes im Naturpark Nuthe-Nieplitz. Die Förderung des Landes Brandenburg und der EU ermöglicht eine Zusammenarbeit mit dem Verein zur Erhaltung und Rekultivierung von Nutzpflanzen e.V. in Brandenburg (VERN). Dieser hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit einem Erhalternetzwerk aus Betrieben und Vereinen alte und seltene Kulturpflanzen zu bewahren. So werden eine große Zahl von alten Sorten im Vermehrungsgarten in Greiffenberg in der Uckermark angebaut. Viele dieser historischen Sorten zeichnen sich nicht nur durch ihre enorme Formen-, Farben- und Geschmacksvielfalt aus, sondern stellen auch eine wichtige genetische Ressource dar, welche für die moderne Züchtung von großer Bedeutung ist. Denn das Erbgut alter Sorte liefert den genetischen Fundus für gesunde Inhaltsstoffe, Widerstandskraft gegen Trockenheit und Hitze und möglicherweise auch Resistenzen gegen Krankheiten und Schädlinge. Auf diese genetische Vielfalt ist die moderne Züchtung angewiesen, um weiterhin an der Verbesserung von Kultursorten zu arbeiten.

Laut einer Schätzung der Welternährungsorganisation sind bereits drei Viertel aller jemals gezüchteten Sorten verloren gegangen. Seit fast 80 Jahren gibt es Anstrengungen, wenigsten einen Teil der Sortenvielfalt zu erhalten. In Gatersleben in Sachsen-Anhalt existiert eine Genbank am Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung. Sie ist die größte europäische Sammlung dieser Art, hier werden etwa 150.000 Kulturpflanzen bewahrt und somit das Erbgut erhalten.

Dem Schutz und der Erhaltung der genetischen Vielfalt von landwirtschaftlichen und gärtnerischen Nutzpflanzensorten dient auch die diesjährige Aktion im Naturpark Nuthe-Nieplitz. Der Nutzen und die Vielfalt alter Kultursorten in heimischen Gärten, die Agrobiodiversität, wird durch eine Reihe von Kooperationen und Aktionen sichtbar gemacht. Thematisch haben wir uns in diesem Jahr den ‚Paradiesäpfeln‘ gewidmet. So werden Tomaten auch genannt. In diesem Jahr wurden einer Grundschule, Kleingartenvereinen und Gärtnern im Naturpark (Übersichtskarte) Tomatenpflanzen zum Anbau vom Landschafts-Förderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V. übergeben. Dabei handelte es sich um alte, weniger bekannte Tomatensorten:

Woher kommt der Geruch der Tomatenpflanzen? Seit wann werden Tomaten als Nutzpflanzen angebaut? Und warum sind die meisten Tomaten erst grün und dann rot? Wir haben Ihnen viele interessante Infos rund um die Tomate zusammengestellt. Darüber hinaus finden Sie unter Kultur- und Pflegetipps wertvolle Hinweise zu Anbau und Pflege:

NaturParkZentrum am Wildgehege Glauer Tal

Glauer Tal 1
14959 Trebbin OT Blankensee
Tel.: 033731/ 700 460 Fax: 033731 / 700 461
Mail: mail@besucherzentrum-glau.de

Anfahrt:
Hier finden Sie Details für Ihre Anreise.

Öffnungszeiten:
täglich 10-17 Uhr (eingeschränkter Betrieb aufgrund der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg - weitere Infos)

Eintritt ins Wildgehege

erfolgt über das NaturParkZentrum

Erwachsene: 4 Euro
Ermäßigt: 1,50 Euro
Hund: 1 Euro
Rabatt mit: Familienpass oder
Trebbin Card

Hier geht es zu unseren Angeboten.

Regionalladen im NaturParkZentrum
Öffnungszeiten: geschlossen

Café am Wildgehege
Öffnungszeiten:
Sa., So. und Feiertage ab 11:30 Uhr
Geschlossen am: 08.& 09.08.

   

Öffentliche Toiletten

 

Das NaturParkZentrum und die Glauer Felder sind barrierefrei. Ein Besuch des Wildgeheges ist für Rollstuhlfahrer mit unserem Wattmobil möglich.