Lieblingsort - Ein Interview mit Tino Kissler (Landschaftspfleger beim Naturparkverein)

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Herr Kissler, Sie sind als Landschaftspfleger des Landschafts-Fördervereins fast täglich im Naturpark unterwegs. Was fasziniert Sie dabei am meisten?

Ich bin am Seddiner See zu Hause, dort geboren und groß geworden, deshalb hat der Blick auf das Wasser beziehungsweise auf einen See seit Kindertagen etwas Faszinierendes für mich. Der Blick auf Wasser entspannt. Aktuell bietet mir mein Arbeitsplatz – neben abwechslungsreichen Tätigkeiten der Landschaftspflege im gesamten Gebiet – ganz nebenbei diese tollen Aussichten. Sei es beispielsweise im Februar beim Weidenschnitt am Vogelbeobachtungsturm in Stangenhagen, im Sommer bei der Orchideenwiesenmahd am Blankensee oder Gröbener See oder bei Reparaturarbeiten am Steg des Riebener Sees.

Und welche Ecke haben Sie besonders ins Herz geschlossen?

Es gibt nicht den einen Ort, an dem ich mich besonders wohlfühle. Es sind eher die alltäglichen Erlebnisse, die mich begeistern. Bei der Heuernte komme ich beispielsweise den Störchen bei ihrer Futtersuche hinter dem Mähwerk besonders nahe. Das ist schon etwas Besonderes. Die tägliche Arbeit bringt es mit sich, dass wir von den hier heimischen Tieren wie Kranich, Biber, Rehwild oder Wiedehopf beobachtet werden. Und diese Momente sind nicht an einen Ort gebunden, sie können einem überall passieren.

Und für Wochenend-Besucher?

Diesen Gästen empfehle ich auf jeden Fall einen Besuch in Blankensee, einen Halt in Körzin im Café Kirschbaum und, je nach Wetterlage und Jahreszeit, einen Spaziergang zum Beobachtungsturm Stangenhagen. Nicht zu vergessen ist der Rundweg um den Riebener See mit einem Besuch der Weidelandfarm, des Spargelhofs Heinrich oder des Landgasthofes Rieben.

Was wünschen Sie sich in Zukunft für den Naturpark?

Ich wünsche mir, dass unser Naturpark auch künftig immer einen Ausflug wert ist. Daran arbeite ich mit, damit das Gebiet auch für die kommenden Jahrzehnte erhalten bleibt.

Vielen Dank für Ihre Zeit!

Lutz-Wolfram Reiter, Ö GRAFIK (Artikel aus der Land in Sicht, Nr. 21)

NaturParkZentrum am Wildgehege Glauer Tal

Glauer Tal 1
14959 Trebbin OT Blankensee
Tel.: 033731/ 700 460 Fax: 033731 / 700 461
Mail: mail@besucherzentrum-glau.de

Anfahrt:
Hier finden Sie Details für Ihre Anreise.

Öffnungszeiten:
täglich 10-17 Uhr (eingeschränkter Betrieb aufgrund der Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg - weitere Infos)

Eintritt ins Wildgehege

erfolgt über das NaturParkZentrum

Erwachsene: 4 Euro
Ermäßigt: 1,50 Euro
Hund: 1 Euro
Rabatt mit: Familienpass oder
Trebbin Card

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Regionalladen im NaturParkZentrum
Öffnungszeiten: geschlossen

Café am Wildgehege
Öffnungszeiten:
Sa., So. und Feiertage ab 11:30 Uhr
Geschlossen am: 08.& 09.08.

   

Öffentliche Toiletten

 

Das NaturParkZentrum und die Glauer Felder sind barrierefrei. Ein Besuch des Wildgeheges ist für Rollstuhlfahrer mit unserem Wattmobil möglich.