Viele schöne Orte - Interview mit der Reisebloggerin Laura Schneider

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Frau Schneider, als Reisebloggerin sind Sie in der ganzen Welt unterwegs. Trotzdem schreiben Sie weiter über Brandenburg und über die Region Nuthe- Nieplitz. Warum dies?

Brandenburg ist natürlich meine Heimat. Ich verbinde daher sehr viel mit der Region. Jedes Mal, wenn ich länger weg bin, vermisse ich meine Heimat sehr. Ich habe zwischenzeitlich mal in Berlin gewohnt, bin aber wieder zurückgekommen, weil mir die Weite und die Natur gefehlt haben. Ein weiterer wichtiger Punkt für mich ist, dass die Region für viele Menschen noch immer ein großer weißer Fleck auf der Landkarte ist. Das finde ich schade und ich denke, dies sollten wir ändern. Hier ist noch so viel zu entdecken. Es gibt so viel Abwechslungsreiches, die tolle Natur, die Weite, die Ruhe und ganz viele Menschen, die mit kreativen Projekten die Region neu beleben.

Gibt es solche Dinge auch im Naturpark?

Selbstverständlich, spontan fallen mir die »Offenen Höfe« ein. Hier schließen sich ganz ambitionierte Personen zusammen und öffnen ihre Höfe für Besucher. Zudem organisieren sie tolle Projekte. Ebenfalls sehr spannend finde ich beispielsweise den Baumkronenpfad und den Barfußpfad in Beelitz-Heilstätten oder Menschen wie Gabi Sußdorf, die »Jodelwandern« veranstalten.

Was ist für Sie das Besondere des Naturparks?

Vor allem das Quellgebiet der Nieplitz, das für mich sehr spannend und ein wichtiger Ort im Naturpark ist. Dann die Region um den Blankensee, wo man wunderbar Vögel beobachten kann. Oder auch die »Urwälder« bei Treuenbrietzen.

Kennen Sie Regionen in der Welt, die dem Naturpark ähneln?

Bis jetzt noch nicht. Ich habe lange überlegt, aber in dieser Kombination ist mir noch keine andere untergekommen.

Gibt es für Sie einen Lieblingsort im Naturpark?

Ja, nicht nur einen (lacht). Rund um den Blankensee mit seinem Bohlensteg und den gleichnamigen Ort im Herbst zum Wildgänse-Beobachten, Fischadler-Gucken, das finde ich großartig. Das ist immer eine Reise wert. Dann das Naturschutzgebiet »Zarth«, in dem ich wunderbar seltene Tiere und Pflanzen entdecken und beobachten kann. Und das FFHGebiet »Obere Nieplitz«, in dem man ganz toll über die verschiedenen Teiche im Wald bis zur Nieplitzquelle wandern kann.

Gibt es etwas, worauf Sie sich im Naturpark freuen?

Ja, auf den Start des »Kranich-Express« im Frühjahr des kommenden Jahres! Das ist ein Bus, der zwischen all den spannenden Orten rund um Blankensee verkehrt. Damit können Besucher beispielsweise vom Bahnhof in Trebbin hinaus in den Naturpark fahren, ideal vor allem für Tagesgäste aus Berlin.

Vielen Dank für das Gespräch
Lutz-Wolfram Reiter, Ö GRAFIK

Beitrag aus der Land ins Sicht 2018, die komplette Ausgabe erhalten Sie im NaturParkZentrum am Wildgehege Glauer Tal oder als Download.

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Glauer Tal 1
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